FC „Wacker“ Weidenthal mit dem Sportbund-Prädikat „Vereinsgaststätte des Monats“ ausgezeichnet

Kommunikationszentrum und Kulturträger der Gemeinde

von links Wolfgang Kühn (Sportkreisvorsitzender Landkreis Bad Dürkheim), Manfred Kirr (Schriftführer FC Wacker Weidenthal), Wirtsfamilie Helga und Gerhard Kampmann (Sportheim FC Wacker Weidenthal), Heinz Binz (1. Vorsitzender FC Wacker Weidenthal), Dr. Sven Bischoff (Mitinhaber der Bischoff Brauerei Winnweiler), Ralf Messing (Handlungsbevollmächtigter der Bischoff Brauerei Winnweiler), Herbert Laubscher, 2. Vorsitzender FC Wacker Weidenthal

Vereinsgaststätten sind vielerorts mehr als nur Aufenthaltsräume nach dem Sport. Mit Ideen und Engagement bereichern Vereine hier oft das Angebot ihrer Gemeinde. Grund für den Sportbund Pfalz die Vereinslokale auszuzeichnen, die etwas Außergewöhnliches zu bieten haben.

In der Waldgemeinde Weidenthal, mitten im Pfälzerwald gelegen, sorgt der FC „Wacker“ mit einem außergewöhnlichen, erfolgreichen und attraktiven Veranstaltungskonzept alljährlich für Aufsehen – und das pfalzweit. Herzstück der Aktivitäten ist meist das Clubhaus, das idyllisch am Naturbadeweiher des Ortes liegt und für die Dorfgemeinschaft ein wichtiges Kommunikationszentrum ist.

„Wer auf die Idee kommt, die 1. Weltmeisterschaft im Weihnachtsbaumwerfen – Dreikampf im Rahmen eines Knutfestes mit Weihnachtsbaumverbrennung auszurichten, der allein hat schon eine Auszeichnung verdient“, so der Referent für Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit vom Sportbund Pfalz Asmus Kaufmann.

Aber dies ist nur eine von vielen Aktionen des FC „Wacker“ Weidenthal, die im oder rund um das Sportheim stattfinden. „Unsere Events sind immer ohne große Werbung innerhalb kürzester Zeit ausverkauft“, berichtet der 2. Vorsitzende Herbert Laubscher. So gab es in der Vergangenheit schon Schlager- und Volksmusikabende mit „eigenen“ Interpreten, aber auch Rock- und Popfeste für die Jugend. Das Knutfest wurde 2007 bereits zum fünften Mal durchgeführt. Im vergangenen Jahr stellte Radsportler Udo Bölts sein Buch „Quäl dich, Du Sau“ vor und las im Vereinsheim vor einer großen Besucherschar. Im Oktober feierte man im, zum „Woiheiselche“ umdekorierten Vereinsheim, zusammen mit den „Dubbeglasbriedern“ aus Frankenthal, das 1. Pälzer Woifescht in Weidenthal. Es war ein Fest, bei dem am Ende das ganze Lokal tanzte und sang. „Das Sportheim erbebte in seinen Grundfesten“ heißt es im Vereinsbericht.

In diesem Jahr ist unter anderem im April eine „Schottische Nacht“ geplant. Das Sportheim wird dann zum Pub umfunktioniert. Dazu gibt es Live-Musik und Whisky der Extraklasse. „All das wäre ohne unsere Wirtsfamilie Helga und Gerhard Kampmann nicht möglich“, informiert Laubscher. Seit 1992 unterstützen sie die Vereinsaktionen in vorbildlicher Art und Weise. Neben diesen Aktionen und dem normalen Wirtschaftsbetrieb kümmern sie sich aber auch um alle möglichen Belange, die mit dem Sportbetrieb zu tun haben. „Dazu gehören Trikotwäsche und -pflege, die Reinigung der Duschen und Umkleidekabinen oder die Aufsicht über die Sportanlage und die Waldfesthalle“, so der 2. Vorsitzende.

Das idyllisch gelegene Vereinsheim ist aber auch für Wanderer ein beliebtes Ziel und örtliche Vereine, Parteien und sonstige Institutionen nutzen es gern für Versammlungen und Feiern. „Das Leben in Weidenthal wäre ohne das Sportheim unter der Führung der Familie Kampmann sicher um einiges ärmer“, weiß Laubscher. Dank der guten Führung und auch dank der Ideen und Veranstaltungen des Vereins ist das Clubhaus ein wichtiger Treffpunkt der Dorfgemeinschaft und ein wesentlicher Kulturträger der Gemeinde.

Die Auszeichnung fand am 24. Januar im Clubhaus statt. Der FC „Wacker“ Weidenthal erhielt für sein großes Engagement rund um sein Clubhaus das Sportbund-Prädikat „Vereinsgaststätte des Monats“ vom Sportkreisvorsitzenden des Kreises Bad Dürkheim Wolfgang Kühn überreicht.

Belohnt wurden die „Wackeraner“ von der Privatbrauerei Bischoff aus Winnweiler und den C&C-Großhandelsmärkten der Pfalz. Aus den Händen von Brauerei-Geschäftsführer Dr. Sven Bischoff gab es 200 Euro und 50 Liter Bischoff-Bier. Der Geschäftsführer des C&C- Großhandelsmarktes in Kaiserslautern, Uwe Koberstädt, lies dem Verein einen Einkaufsgutschein im Wert von 100 Euro überbringen.

Vorsitzender Heinz Binz bedankte sich für die Auszeichnung und für die Sach- und Geldpreise. Er versprach die finanziellen Zuwendungen sinnvoll in der Vereinarbeit einzusetzen.

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